Summer to go
- Heide-Marie
- 21. Juni
- 3 Min. Lesezeit

Es ist Sommer. Jetzt ist er da.
Hast du auch ein bisserl Angst vor der bevorstehenden Hitze? Ja, das könnte wieder hot werden. Umso wichtiger, dass wir kühlen Kopf bewahren und Überlegungen anstellen, wie wir uns den Sommer versüßen können, anstatt ihm nur mit Sorgen zu begegnen.
Zum Beispiel mit dieser Variation von Karl Valentins Spruch: „Also ich freu mich wenn es heiß ist, weil wenn ich mich nicht freu, ist es auch heiß.“ :-)
Ja, die Hitze könnte unangenehm werden. Aber lass uns doch auf die wohltuenden Sonnenseiten des Sommers schauen. Gib deiner Seele durch die Leichtigkeiten des Sommers die Möglichkeit aufzutanken. Das brauchen wir doch alle grad. Das braucht die Welt.
Ich empfehle dir, nicht in die Falle zu tappen, dass du all deine Sommergefühle in den Urlaub packst. In eine Reise. Sommer kann immer sein, in deinem Herzen, im jetzigen Moment. Die Leichtigkeit wohnt im Moment. Die Lebensfreude auch. Das wichtige Zauberwort heißt JETZT.
Lege mal den Rucksack des Alltags ab und sei ganz da. Richte dich bewusst auf, mach dich groß und spüre die Leichtigkeit, wenn du deinen Alltags-Rucksack mal abstellst. Und nimm den Sommer wahr. Im Sommer wird doch alles leichter: Die Kleidung, das Essen und hoffentlich auch deine Gedanken. Vielleicht darf das Denken sogar mal Pause machen. Weil alles, was uns Kummer bereitet kommt aus dem Denken! Deshalb freut sich die Seele so sehr, wenn du ins Fühlen kommst, statt immer zu denken.
Also: Überlege dir, was dir Sommergefühle bereitet. Ist es der Geschmack von Wassermelone? Oder doch lieber Erdbeereis? Ist es barfußgehen oder bevorzugst du Flipflop-Füße? Welche Musik bringt dein Herz in Sommerschwingung? Ist es Adriano Celentano oder doch lieber ….
Welche Gerüche machen dir Summerfeeling? Der von Sonnencreme, oder doch der Geruch von frisch gemähtem Gras? Und welche Naturgeräusche machen Sommer in deinen Ohren? Ist es Grillengezirpe oder Wellen, die ans Ufer schlagen - die gibt’s auch am Donaukanal, wenn ein Schiff vorbeifährt. Da mach ich die Augen zu und hab einen kleinen Griechenlandurlaub in meinem Kopf. Du kannst die das auch auf youtube anhören, wenn es dir hilft in sommerliche Leichtigkeit zu kommen. Hast du heuer schon ein Glühwürmchen gesehen? Eine Sternschnuppe? Wieviele Köpfler hast du schon gemacht ins kühle Nass?
Ich hab mir heute einen Balkonsamstag geschenkt. Und genieße es, den Bienen zuzusehen, wie sie auf meinem Lavendel von Blüte zu Blüte fliegen – der Lavendel steht nämlich gleich neben mir. Ich genieße zu sehen, wie sich meine Katze am Liegestuhl räkelt (und mich nach und nach verdrängt (aber ich werde das zu verhindern wissen…)
Einfach nichts. Das machen, was gerade kommt. Nichts planen, nichts müssen. Das Jetzt einladen. Ja, das Jetzt ist speziell im Sommer mein Lieblingsgast. Immer willkommen auf meiner inneren Bühne. Das Jetzt:
Jetzt einatmen. Jetzt ausatmen. Jetzt den Bienen zusehen, jetzt einen Blogbeitrag schreiben. Ja, da wunderst du dich vielleicht. Sie schreibt von Sommer, von Bienen und Wassermelone – aber in echt sitzt sie vor dem einem Bildschirm und tippselt Buchstaben ein. Ja. Ganz unerwartet und aus freien Stücken will der Text aus mir heraus, weil ich mir genug Luft gelassen habe. Da beginnt es oft zu sprudeln in mir. Freudig. Leicht. Da bin ich grad selber etwas überrascht, dass aus einem NICHTS-TAG ein Blog wurde… So, aber ich glaub, jetzt bahnt sich allmählich eine Wassermelonenpause an und ich werd´ mir ein bisschen ins Ohr schnurren lassen. Oder soll ich mir vorher noch eine kalte Dusche vergönnen? Mal sehen..
Ich hoffe, ich konnte dich mit meinen Sommergefühlen anstecken, dich inspirieren, dass du den Sommer feierst, dass du ihn dir ins JETZT holst, dass du deine Seele auftankst mit Summerfeeling, mit kleinen, feinen Perlen wie die Perlen im Sodawasser. So einfach. So wirksam. So Sommer.
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Liebe Heidemarie, du hast mich wahrlich angesteckt mit deinen Sommergedanken, danke dafür. Liebe Grüße aus dem warmen Berlin. Astrid