Dichte-Stress

Diese Art von Stress entsteht, wenn die räumlichen Verhältnisse als beengend empfunden werden. Das kann ja bald mal passieren in diesen Tagen und betrifft nicht nur Familien, sondern auch Paare. Um Streit und Eskalation zu vermeiden gibt es drei hilfreiche Empfehlungen:

Auszeit: Es sollen Zeiten definiert sein, wo jede/r für sich sein kann – d.h. nach Möglichkeit versuche, dass es eine Rückzugsmöglichkeit gibt – es kann auch ein Spaziergang sein.

Geduld: Sei geduldig! Mit den anderen. Mit der Situation. Und vor allem mit dir selbst. Es ist und bleibt eine Ausnahmesituation, da braucht es Nachsicht. Es ist der richtige Zeitpunkt, um Perfektionismus aufzugeben und sich mit dem Chaos anzufreunden.  

Austausch: Macht einen täglichen Familien-Mini-Krisenstab. Dabei  soll jede/r zu Wort kommen und sagen: Was war heute schwierig? Was hat heute gut funktioniert? Was könnten wir morgen besser machen?.

Gestalten

Hier kommt heute ein Gemeinschaftsprojekt für die ganze Familie – auch wenn ihr nur zu zweit seid. Ja, es geht sogar alleine für sich. Entwerft doch ein Plakat mit den Home-Rules: Was ist euch wichtig? Was soll passieren? Was soll nicht passieren? Es sammelt mal jede/r für sich Ideen, dann werden sie zusammen geführt und verschriftlicht – vielleicht sogar noch hübsch gestaltet …

 

Friends & Co

Beim heutigen Thema kann ich euch meine liebe Kollegin Andrea Eder aufs Wärmste empfehlen. Als Elternberaterin hat sie viel Erfahrung in Erziehungsfragen und bei Familienkonflikten. Sie bietet in diesen Zeiten auch Telefon- oder Video-Coaching an. Manchmal haben kleine Veränderungen große Wirkung. Hol dir lieber frühe Unterstützung, als zu spät!

Hier ein lustiger Filmtipp, der hilft, das Elternsein humorig zu sehen: Das Pubertier.

Oder lieber Pippi Langstrumpf?