Mein Apfel und ich

 

Die vielen Fragezeichen, die gerade auf dem Weg vor uns liegen, die stressen. Wie geht es weiter? Wie lange dauert das? Schaffe ich das? Wie schafft das die Wirtschaft? Fragezeichen  nach Fragezeichen. So ein großer Haufen von ????? setzt uns zu. Dieser Fragezeichenberg kann leicht zu Verunsicherung und Angst führen, macht uns Stress.

Was wichtig ist, sich bewusst zu werden: diese Fragezeichen beziehen sich alle auf die Zukunft. Um diese Zukunftsgedanken mal zu stoppen, mal eine Pause im Gehirn zu schaffen, da kann dir ein Apfel helfen.

Hast du einen Apfel zu Hause? Oh! Du bist allergisch auf Äpfel? Oder hast keinen zu Hause? Dann nimm dir ein Stück Brot. Oh! Das macht zu dick? Dann nimm dir eine Karotte oder eine Gurke. Ja, ok,  es darf auch Schokolade sein :-). Egal, was es ist, gib dieses Essen auf einen Teller. Und das Wichtigste: Nimm dir etwas Zeit! Bitte probiere es wirklich aus und lies es nicht nur!

 

Teile den Apfel (oder was es bei dir ist) in Stücke oder beiße ab, wie du es lieber magst. Und nun schalte um auf Zeitlupe. Rieche zuerst daran, betrachte die Farbe, die Beschaffenheit, erkunde deinen Apfel wie ein Wissenschaftler – so, als wäre es der erste Apfel in deinem Leben. Dann irgendwann koste das erste Stück. Auch hier sei neugierig, nimm möglichst viel Nuancen wahr: Wie ist die Temperatur, die Konsistenz, der Geschmack? Kaue, zermalme den Bissen. Wie verändert sich die Konsistenz? Verändert sich auch der Geschmack? Erkunde …..

Danke, Apfel, du hast mich wieder in die Gegenwart geholt. Diese Übung ist für mediationsunerfahrene Menschen ein guter Einstieg ins präsent sein – die Apfel-Meditation. Das hilft uns gerade sehr, das Gegenwärtig Sein. Weil das Leben ist JETZT.

 

 

 

Schreib-Impuls

Schreibe ganz detailreich auf, was es über deinen Apfel zu berichten gibt. Sell dir vor du macht eine Apfelbeschreibung für einen Menschen, der noch nie eine Apfel gesehen/gegessen hat. Beschreibe das Wunder Apfel.

 

Friends & Co

Auch wenn gerade die lokalen Produzenten gefördert gehören und trendy sind möchte ich heute ein tolles Projekt vorstellen, bei dem die Nichte meines Onkels (Cousine 4. Grades??) sehr engagiert ist. Bei fairlabels wird afrikanische Designer*innen bei der Vermarktung geholfen. Fair und nachhaltig.

 

Heute könntest du noch einen Besuch ins Burgtheater wagen. Nicht so ganz, aber fast. Schauspieler*innen des Burgtheaters lesen für uns. Nice!