Löcher in der Luft

Frage an dich: Wie viele Löcher hast du heute schon in die Luft gestarrt? Ich mag dieses Bild – diese Redewendung. Wie viele sind es? Zwei oder drei? Keines?! Na, dann wäre es höchste Zeit. Das tut nämlich wirklich ganz gut. Vor allem dann, wenn negative Gedanken überhand nehmen, oder wenn man sich gestresst fühlt oder wenn einem zwischendrin alles zu viel wird. Kann man auch als Familie machen :-)  In der Gehirnforschung wird das der Default Mode genannt. Ins Nichts starren, oder bei uns in Wien sagt man auch: Ins Narrenkastl schauen. Das tut ganz gut zwischendrin. Und es ist eben eine gute Methode, die Gedanken mal zum Stoppen zu bringen. Es ermöglicht reizunabhängiges Denken, Tagträumen und ist oft Basis für kreative Einfälle.

Und nachdem du die Löcher fertig gestarrt hast, sei dir bewusst: Du bist nicht deine Gedanken! Du kannst  dir deine Gedanken frei wählen. Such dir aus, worüber willst du nachdenken, wenn die Löcher fertig gestarrt sind? Vielleicht darüber, was du dir heute noch vergönnst? Darüber, was dir heute schon gelungen ist? Darüber, wie du jemandem eine Freude machen kannst?

 

Friends & Co

 

In dem Buch Zum Glück mit Hirn -  das ich zusammen mit Katharina Turecek geschrieben habe – werden viele Phänomene beschrieben, was sich denn so im Gehirn abspielt – eben z.B. auch das Narrenkastl Schauen (S. 156). Spannend!

 

Da will ich gerne mal hin: in die Salzwüste in Bolivien: Da könnte man wohl glauben, man sei im Himmel…. wird auch der größte spiegel der Welt genannt.

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